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Karneval in Italien

Februar, Monat des Karnevals

Jede italienische Stadt wird im Februar jedes Jahres von Maskenkostümen, Konfetti, Lichtern und Farben umgeben, die sie in einer ganz besonderen Atmosphäre umhüllen: Es ist Fastnacht. Eine Feier sehr antiken Ursprungs, die heute als eine folkloristische Veranstaltung gilt, die Tradition und Spaß zusammen bringt und einzigartige Schauspiele bietet.

Karneval von Venedig - © Vesilvio - Shutterstock.comProtagonisten dieses Fest sind die farbenfrohe Verkleidungen, „die Masken“, die jedem ermöglichen sich für eine kurze Zeit in die eigene Traumfigur zu verwandeln.
Den Ursprung des italienischen Karnevals finden wir in den römischen Saturnalien, die zur Ehren des neuen Jahres gefeiert wurden, sowie in den Lupercalien und den Dionysien. Die Etymologie des Begriffs „Carnevale“ stammt jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem lateinischen „carnem levare“: In der Antike wurde dieser Begriff zur Bezeichnung des Banketts genutzt, das am letzten Tag vor dem Beginn der Fastenzeit stattfand, in der noch heute für 40 Tage auf Fleisch verzichtet wird. In der Tat liegt der Karneval im liturgischen römisch-katholischen Kalender zwischen der Epiphanie (6. Januar) und der Fastenzeit

Von einer Feier charakterisiert von einem maßlosen Genuss von Speisen, Getränken und sinnlichen Genüssen - eine für die Ärmeren einzigartige Möglichkeit feierlich zu speisen - wurde der Karneval zum temporären Umsturz der sozialen Ordnung sowie, im Laufe der Jahrhunderte und mit Unterschieden in den verschiedenen Gebieten, zu einem prunkvollen und Farbenfrohen Schauspiel. Von Nord- nach Süditalien, werden im Land zahlreiche Karnevals historischen Ursprungs und von internationaler Bekanntheit  gefeiert, die jedes Jahr Besucher aus der ganzen Welt anlocken.