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Latium - Frankenweg

1. Etappe - Radicofani (Toskana)- Acquapendente [Länge: 32 km]
Der Weg hinunter von Radicofani entlang der antiken Via Cassia ist einer der schönsten und beeindruckendsten Abschnitte der gesamten Frankenstraße: rundherum Hügel soweit das Auge reicht und der Monte Amiata sowie dahinter die Festung.Wenn man Ponte a Rigo erreicht hat, geht man die Talsole des Val di Paglia entlang weiter und folgt dem Streckenverlauf der Via Cassia bis Ponte Gregoriano, ehe man die letzte kurze Steigung nach Acquapendente in Angriff nimmt.Nicht versäumen: Das Keramikmuseum in Acquapendente

2. Etappe  - Acquapendente - Bolsena [Länge: 22 Km]
Nachdem man Acquapendente nach dem Besuch der Grabeskirche, deren Krypta nach ihrer berühmten Namensvetterin in Jerusalem benannt ist, hinter sich gelassen hat, geht die Etappe weiter nach San Lorenzo Nuovo, von wo aus man das eindrucksvolle Panorama des Bolsenasees bewundern kann. Nachdem man den Vulkankrater hinuntergewandert ist, biegt man auf eine angenehme Strecke mit nicht asphaltierten Straßen ein, die nach Bolsena führt, mit einem ständigen Bergauf und Bergab vorbei an Olivenhainen, Wiesen und Wäldern mit dem herrlichen Panorama des Sees im Hintergrund. Nicht versäumen: Die achteckige kleine Kirche des San Giovanni in San Lorenzo Nuovo

3. Etappe - Bolsena - Montefiascone [Länge 17,8 km]
Die Etappe verläuft ständig bergauf und bergab zwischen Olivenhainen und Macchie (ein für den Mittelmeerraum charakteristischer Niederwald) mit atemberaubendem Blick auf den See. Spektakulär ist der Rundum-Panoramablick, den man in Montefiascone vom Torre del Pellegrini hat.Nicht versäumen: Die Katakomben und das Archäologische Museum des Bolsenasees

4. Etappe  - Montefiascone - Viterbo [Länge: 18,4 km]
Der erste Teil der Etappe verläuft auf den Pflastersteinen der noch sehr gut erhaltenen antiken Via Cassia. Danach überquert man einen hügeligen Abschnitt mit schönem Panoramablick auf Montefiascone und Viterbo.Wenn man die Ebene erreicht hat, kann man sich in den Terme del Bagnaccio entspannen – jene heißen Quellen, die seit jeher von den Pilgern, die den Frankenweg entlangwanderten, aufgesucht wurden. Wenn man Viterbo erreicht hat, sollte man unbedingt das historische Zentrum und das Viertel San Pellegrino besichtigen.Nicht versäumen: Das Museum der Facchini (Träger der Statue) der Heiligen Rosa und der Botanische Garten von Tuszien und Viterbo

5. Etappe  - Viterbo – Vetralla [Länge: 18,3 km]
Wenn man vor den Toren Viterbos einen kleinen Umweg macht, kann man die Ruinen von Ponte Camillario besichtigen, eine antike römische Faktur und unweit davon ein unterirdisches etruskisches Grabmal. Der Rest des Abschnittes führt bergauf und bergab zwischen Feldern und Wäldern, der lediglich dadurch erschwert wird, dass es entlang des Weges keine Gaststätten und Trinkwasserstellen gibt. Wenn man vor Vetralla einen kleinen Umweg macht, kann man die Überreste der Kirche von S. Maria di Forcassi besichtigen.

6. Etappe - Vetralla - Sutri [Länge: 23,9 km]
Wenn man Vetralla verlassen hat, gelangt man entlang eines malerischen Weges in einem Dickicht zur Kapelle der Madonna di Loreto.  Folgt man dem von einigen riesigen Eichen gesäumten Weg durch eine große Haselnussplantage, geht man an den „Türmen von Orlando“– Überreste eines antiken Klosters – vorbei, bevor man zuerst das wunderschöne Dorf Capranica und dann Sutri erreicht, ein bis jetzt noch nicht sehr bekanntes Juwel entlang der Frankenstraße, mit seinem in Tuffstein gehauenen Amphitheater, seinem Mithräum und seinem charakteristischen historischen Zentrum.

7. Etappe - Sutri - Campagnano di Roma [Länge: 23,4 km]
Der erste Teil der Etappe durchquert die Felder, bis man in die Nähe von Monterosi kommt. Man geht weiter zwischen den Feldern, bis man die Wasserfälle von Monte Gelato erreicht. Man betritt den Naturpark von Veio und man wandert einen nicht asphaltierten Panoramaweg entlang, der bis in die Nähe von Campagnano di Roma führt.

8. Etappe  - Campagnano di Roma - La Storta (Rom) [Länge: 23,4 km]
Von Campagnano di Roma geht man bis zur Kirche der Madonna del Sorbo, nahe beim Naturpark von Veio. Man durchquert das Valle del Sorbo, bevor man zum Dorf Formello hinaufgeht und wandert weiter entlang eines langen Panoramaweges bis zur Furt des Baches Valchetta (dabei ist Vorsicht angesagt: bei Niedrigwasser kann man über die Steine im Bachbett gehen, dies sollte man aber bei Hochwasser oder bei starken Regenfällen unbedingt vermeiden). Wenn man den Bach überquert hat, kommt man ins Dorf Isola Farnese. Geht man weiter auf der Staatsstraße, erreicht man La Storta.

9. Etappe - La Storta - Rom [Länge: 17,2 km]
Die letzte Etappe beinhaltet leider die Durchquerung der Peripherie einer Metropole und man ist gezwungen, lange Zeit auf dicht befahrenen Straßen wie der Via Cassia und der Via Trionfale zu gehen, bei denen zu großer Vorsicht geraten wird.Verlauf: Parco di Veio – Via Riserva Campetti – Via dell’Isola Farnese – Via Cassia – Via Trionfale – Largo Trionfale – Via Leone IV - Via dei Bastioni di Michelangelo – Piazza Risorgimento – Via di Porta Angelica – Piazza S.Pietro.

Nützliche Informationen


Offizielle Homepage der Associazione Europea delle Vie Francigene

Anreise


Acquapendente:
Bahnhof Buonconvento und Buslinie SR19 nach Acquapendente, oder  Autobuslinien der Gesellschaft Cotral
Bolsena:
Züge bis Orvieto oder Viterbo, dann Weiterfahrt mit den Autobuslinien der Gesellschaft Cotral nach Bolsena
Montefiascone:
Bahnhof Zepponami; Buslinien der Gesellschaft Cotral (Tel. +39 0672051) von Viterbo und Bolsena aus Viterbo: Züge Rom-Viterbo und Orte-Viterbo, Bahnhof Viterbo
Vetralla:
Züge Rom-Viterbo, Bahnhof Cura di Vetralla und Buslinien der Gesellschaft Cotral (Tel. +39 0672051)
Campagnano di Roma:
Regionalzug FR3 Rom-Viterbo, Bahnhof Cesano und Shuttlebus nach Campagnano di Roma
La Storta:
Regionalzug FR3 Rom-Viterbo, Bahnhof  La Storta-Formello

Für Informationen über die Verbindungen:


- www.trenitalia.it

- Autolinee Cotral