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Merate - Villa Belgioioso
Die Strände am östlichen Zweig des Comer Sees, Naturparks mit dem „Wandererpfad" in den Bergen und dem Orrido, der malerischen Schlucht von Bellano; die alten Dörfer, die in den Landschaften der Gemälde von Leonardo da Vinci abgebildet sind. Die Provinz von Lecco bietet eine Vielzahl von Ausflügen für alle Jahreszeiten.
Das Gebiet weist eine sehr abwechslungsreiche Landschaft auf, die vor allem von den Bergen mit dem berühmten, für den Tourismus wichtigen Monte Resegone, geprägt ist. Von den Bergen zum See erstreckt sich die Provinz über den östlichen Zweig des Comer Sees und bietet kleinere Seen wie die von Annone, Pusiano und Garlate. Im Süden überwiegt eine hügelige Landschaft mit den Städten der Brianza und dem Regionalpark Montevecchia und Curone.
Alte Dörfer, die in so verführerischen Landschaften eingebettet sind, dass sie die berühmte Malerei Leonardo da Vincis beeinflusst haben: Dies ist die Provinz Lecco. Die Nähe zum Comer See macht die vielen schönen Badeorte zu idealen Orten für Urlaub im Zeichen der Erholung und des Wassersports, aber auch der Besichtigungen und der an Geschichte und antiken Monumenten reichen Dörfer. Wie Varenna, dessen Ufer aus angenehmen Kies- und Sandstränden bestehen sowie Häfen, von denen aus man eine Bootsfahrt auf dem Lariosee unternehmen kann. Das Dorf liegt auf einer Landzunge am Fuße des Monte San Defendente und die privilegierte Lage macht es zu einem herrlichen Aussichtspunkt.
Ein echtes Schmuckstück ist das Dorf Vezio, ein kleines mittelalterliches Dorf mit einer Burg, einem interessanten Verteidigungsbau, der über einen Kiesweg erreicht werden kann. Die ehemalige Festung liegt auf einem Felsen über Varenna und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den See sowie auf die die Burg umgebenden Olivenhaine.
In Dervio reicht die Landschaft von den Stränden des Fischerdorfes bis zur alten Burg aus dem 14. Jahrhundert, während die Kirche San Quirico e Giulitta, die sich im ältesten Teil des Ortes befindet, aus dem 11. Jahrhundert ist. Abbadia Lariana bietet neben einem grasbewachsenen Seeufer ein interessantes Seidenmuseum, in dem die Geschichte der jahrhundertelangen Tradition der Weberei und Seidenverarbeitung erzählt wird. Einen Besuch wert ist die Kirche S. Pietro al Monte in Civate, ein einzigartiges Beispiel romanischer Baukunst, das einen wunderschönen Panoramablick bietet, sowie die Abtei Piona in Colico, ein architektonisches Juwel und eine Oase der Ruhe und der Spiritualität, die auf einer Anhöhe mit Seeblick steht.
Schließlich kann man in der Stadt Lecco wunderbar spazieren gehen, am Seeufer entlang sowie auf den Plätzen und Straßen der Innenstadt mit ihren sehenswürdigen Bauwerken wie dem Visconti-Turm, dem Teatro della Società und der Basilika San Nicola, die dem Schutzpatron der Stadt gewidmet ist.
Diese Gegend, die so reich an Naturlandschaften ist, bietet viele Attraktionen für diejenigen, die Natur und Tourismus im Freien lieben: Vom Bergsteigen für erfahrene Alpinisten auf den Gipfeln von Grigne und Resegone bis zu Spaziergängen auf den Piani Resinelli, im Park von Montevecchia und auf dem charmanten ‚Wandererpfad’, einem der eindrucksvollsten der Naturpfade von Lecco. Er windet sich auf alten Saumpfaden durch Felder, durch Kastanienwälder und Olivenhaine bis zum Monte Albiga, vorbei an romantischen Dörfern wie Mandello und bis zum Heiligtum der Madonna von Valpozzo im Veltlin oder bis Bellano, wo sich der Orrido befindet, eine tiefe Schlucht, die vom Fluss Pioverna gegraben wurde und einen schönen Wasserfall bildet.
Dies sind nur einige der Ausflüge in die Natur, die sich Wanderfreunden, Extremsportlern und passionierten Radlern bieten. Zudem kann man in den friedlichen Bergdörfern auf den Spuren von Leonardo da Vinci wandeln, der hier in dieser Landschaft einige seiner berühmtesten Werke gemalt hat. Sie bildet tatsächlich die Kulisse für die Madonna in der Felsengrotte und für das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa.
Wegen der starken Bindung zu Alessandro Manzonis hier angesiedeltem Roman „Die Brautleute“ ist in Lecco der geschichtlich und kulturell interessante Manzonipfad angelegt worden. Er führt an den Sehenswürdigkeiten vorbei, die mit dem Werk Manzonis zu tun haben, und versetzt die Besucher in die Zeit der Protagonisten Renzo und Lucia zurück.
Alle im Werk Manzonis beschriebenen Orte befinden sich in der Stadt oder der unmittelbaren Umgebung. Insbesondere kann man das nahe gelegene Dorf Pescarenico besichtigen, in dem sich das Kloster befindet, wo Frau Cristoforo wohnt, den Ort Chiuso mit der Kirche und dem Schloss des Namenlosen, das Haus der Lucia in Olate, die Kirche von Don Abbondio und den Palast von Don Rodrigo.
Im Gebiet von Lecco gibt es typische Produkte,wie die Fische des Sees, die Missoltini, die Lavarelli und Alborelle und die Produkte der traditionellen Landwirtschaft, wie die Polenta mit normaler oder Taragna-Soße; dazu gibt es oft Wild.
Urgiada, ist eine köstliche Gerstensuppe, zudem gibt es Reis und typische lokale Wurst und Eintöpfe auf Lombardischer Art.
Eine Besonderheit beim Fleisch bringt uns zurück zu Manzoni und den Kapaunen, die Renzo dem Arzt Azzeccagarbugli bringt. Diese werden in Lecco mit einer Füllung aus Kastanien-, Pflaumen und Rosinen zubereitet.
Unter den bekanntesten Lebensmittel, die vor allem im Valsassina Tal gekostet werden, befinden sich die Käse, darunter der Taleggio, der Caprino, der Robiola und der Quartirolo.
Aus den zahlreichen Kastanien und Ahornwäldern stammt der würzige Honig.
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